“Er ist ein sehr fröhlicher, tiefgläubiger Mensch”


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“Er ist ein sehr fröhlicher, tiefgläubiger Mensch”
Der bisherige Pfarrer von Baden-Leesdorf, Stephan Turnovszky, ist am Pfingstmontag zum Bischof geweiht worden. “Er ist ein fröhlicher, tiefgläubiger Mensch, der auf die Leute zugeht. Ich bedauere sehr, ihn als Pfarrer zu verlieren”, so Bischofsvikar Amadeus Hörschläger.
Tausende Menschen sind am Pfingstmontag, 12. Mai 2008, in den Wiener Stephansdom geströmt, um bei der Bischofsweihe von Stephan Turnovszky zum Wiener Weihbischof anwesend zu sein. Seine ehemalige Pfarre, Freunde, Verwandte und viele Wegbegleiter wollten dabei sein, wenn Turnovszky die bischöflichen Insignien – Ring, Mitra und Stab – erhielt.

 

 

“Er wird ein großer Segen für Wien sein”

“Ich habe große Achtung vor Stephan Turnovszky. Er ist ein spiritueller Mann, der aus dem Gebet lebt”, so Abt Gregor Henckel-Donnersmarck.

“Ich freue mich aus zwei Gründen ganz besonders. Ich hab ihn schon in den 1990er Jahren kennen gelernt, als er noch beim Malteser Hospitaldienst war, wo ich damals Bundesseelsorger war. Und so habe ich seine Priesterweihe mitbekommen. Seine Primiz hat er mit Behinderten und ihren Betreuern gefeiert. Ich habe von da an große Achtung vor ihm gehabt und die hat sich in den letzten Jahren noch gesteigert. Er ist auch ganz regelmäßig nach Heiligenkreuz gekommen und hat im Kloster seine Zeit der Ruhe, seine persönliche Einkehr verbracht. Stephan Turnovszkys Worte zeigen schon, dass er ein spiritueller Mann ist, der aus dem Gebet lebt und daher wird das ein großer Segen für Wien und für uns alle sein”, so Abt Gregor Henckel-Donnersmarck vom Stift Heiligenkreuz am Pfingstmontag nach der Bischofsweihe.

 

 

“Er geht auf die Menschen zu”

Viele Menschen waren in den Stephansdom zur Bischofsweihe von Stephan Turnovszky am Pfingstmontag gekommen.

“Er ist ein sehr fröhlicher, tiefgläubiger Mensch, der auf die Leute zugeht. Ich habe mich sehr gefreut, als er Pfarrer geworden ist, denn seine Pfarre ist sofort aufgeblüht. Ich bedauere sehr, dass ich ihn als Pfarrer verliere”, sagt Bischofsvikar Pater Amadeus Hörschläger im Gespräch mit Radio Stephansdom. Er sieht aber auch Probleme, die auf den neuen Weihbischof, der im Besonderen für die Betreuung der Priester zuständig sein wird, zukommen. “Die Aufgabe, die er jetzt hat, Priester zu begleiten, kann auch schwierig werden, da vielleicht gerade ältere Priester auf Grund seiner Jugend eine gewisse Schwellenangst überschreiten müssen, um mit ihm zu reden. Aber ich denke, dass das eine großartige Aufgabe für ihn ist, eben gerade weil er auf die Menschen zugeht”, erklärt Pater Hörschläger.

 

 

“Viele Kontakte und Gespräche”

Mitkonsekrator Anton Leichtfried bei der Bischofsweihe von Stephan Turnovszky.

Der St. Pöltner Weihbischof Anton Leichtfried kennt den neuen Wiener Weihbischof Stephan Turnovszky schon von früher. “Ich habe ihn vor Jahren in Krummnußbaum kennen gelernt, dort hat er ja einige Zeit gearbeitet. Ich war Primizprediger bei einer Primiz im Ort und seither kenne ich ihn etwas”, so Leichtfried. Er wünscht seinem neuen Kollegen viel Erfolg bei seiner Arbeit. “Ich bin im Februar 2007 zum Weihbischof geweiht worden. Es ist bei jedem Weihbischof etwas anderes, aber, was überall gleich ist, sind die Visitationen, die Firmungen und viele, viele Begegnungen mit Pfarrern, Priestern und Menschen. Das kommt auf ihn zu und viele Kontakte und Gespräche”, so Weihbischof Leichtfried.

fonte: http://stephanscom.at/edw/turnovszky/0/articles/2008/05/13/a14739/

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